Zeichen setzten – Fenster erleuchten

Am Nachmittag und Abend des Samstags vor dem 2. Advent verwandelte sich der Leipziger Westen mit den Lichtspielen des Westens zum vierten Mal in eine Insel des Lichts.

In diesem Jahr mit Corona-konformem Spaziergang durchs Quartier. Schlendern, schauen und vor allem: Mitmachen. Von der Terrasse der Schaubühne singt die Bohei-Göttin ein leises Lied. Die Menschen hören andächtig zu. Aus einem anderen Haus winkt die Queen und hinter Fenstern spielt ein Schattenmann Gitarre. 

Der Boulevard Heine und vor allem auch die Josephstraße waren hell erleuchtet. Viele setzten ein Zeichen in ihren Fenstern oder ließen es auf die Straße schallen. Und es gab auch etwas zu gewinnen. Die Anwohner*innen haben es gedankt:

„Über den Preis freuen wir uns ganz besonders und danken Euch noch einmal ganz herzlich für die bestimmt nicht ganz einfache Organisation der Lichtspiele unter verschärften Bedingungen. Es war eine tolle Veranstaltung!“

„All diese Menschen haben mir geholfen das ehemalige Kaufhaus in einen neuen bunten Glanz für wenige Stunden in dieser grauen Zeit, erstrahlen zu lassen.“

„Einfach wundervoll, diese Menschen, die sich immer wieder aufraffen, anderen Freude zu bereiten.“

Bilder von Andreas Matthes (metaorange.de)

Bis zum nächsten Bohei & Tamtam sind
es noch …

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